Die Nationale Straßenverwaltung (ANE) Mosambiks plant, 2027 den zukünftigen Konzessionär für knapp 200 Kilometer der Nationalstraßen N2, N3 und N4 auszuwählen, die alle in der Provinz Maputo liegen. Der Prozess umfasst die N4 mit 96,8 Kilometern zwischen Maputo und der Grenze bei Ressano Garcia, die N2 mit 69 Kilometern zwischen Matola, Boane und Namaacha sowie die N3 mit 31 Kilometern zwischen Impaputo, Goba und der Grenze zu Esuatini. Die Vorwegnahme der Ausschreibung ist auf die Nähe zum Ende der aktuellen N4-Konzession zurückzuführen, die im Februar 2028 endet und der Trans African Concession (TRAC) gehört, einem Unternehmen aus einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen den Regierungen Mosambiks und Südafrikas.
Laut Miguel Coanai, stellvertretender Generaldirektor der ANE, führen die vorausgewählten Bieter derzeit Feldstudien durch und bereiten technisch-finanzielle Angebote vor, die bis Ende November vorgelegt werden müssen. Der Verantwortliche teilte mit, dass das ausgewählte Unternehmen bereits während der Laufzeit der aktuellen Konzession mit der Vorbereitung der Ingenieurprojekte und der erforderlichen Studien für die künftige Sanierung der Straßen beginnen kann, um so Unterbrechungen beim Übergang zwischen den beiden Managementmodellen zu vermeiden. Bisher wurden keine Beschwerden von den Bietern eingereicht.
Die N4 ist einer der wichtigsten logistischen Korridore der Region und verbindet den Hafen von Maputo mit Südafrika, während die N2 und die N3 strategische Verbindungen zur Grenze mit Esuatini gewährleisten. Im Januar 2025 kündigte die TRAC eine Investition von 82,3 Millionen Euro für die Sanierung und




