Neun Jahre nach dem Bombenanschlag, bei dem die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia getötet wurde, wurde der Magnat Yorgen Fenech von der Anstiftung zum Verbrechen freigesprochen. Dies bedeutet, dass weiterhin unklar bleibt, wer den Mord an der Journalistin in Auftrag gegeben hat.
Der Freispruch Fenechs erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Verdächtigungen, dass Regierungsmitglieder in den Mord verwickelt gewesen sein könnten. Diese Verdächtigungen führten 2020 zum Rücktritt des maltesischen Ministerpräsidenten.
Der Fall hat internationale Aufmerksamkeit erregt, und die Europäische Kommission erklärte in ihrem Bericht über die Rechtsstaatlichkeit, dass Malta nur begrenzte Fortschritte beim Schutz von Journalisten erzielt hat.




