Die Europaabgeordnete Carla Tavares warnte vor den Risiken der Zentralisierung der europäischen Fonds im Anschluss an den Vorschlag der Europäischen Kommission für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen. Nach Carla Tavares könnte dieser Vorschlag die Rolle der Regionen und Gemeinden bei der Verwaltung der europäischen Fonds erheblich reduzieren.
Während der Debatte über den Zugang der Gemeinden zu europäischen Fonds, die in Santa Cruz stattfand, verteidigte Carla Tavares, dass das künftige Modell der Fondsverwaltung nicht dem Ermessen der nationalen Regierungen überlassen werden darf, ob sie die lokalen und regionalen Behörden einbeziehen oder nicht.
Das Eingreifen der portugiesischen Europaabgeordneten erfolgt im Kontext einer wachsenden Besorgnis über den Kurs, den die Europäische Kommission bei der Verteilung der gemeinschaftlichen Fonds in der nächsten Finanzprogrammperiode einschlagen will.
Der Artikel weist ferner darauf hin, dass Carla Tavares der Ansicht war, dass der laufende Verhandlungsprozess eine Bedrohung für die Dezentralisierung bei der Verwaltung der europäischen Fonds darstellen könnte, obwohl die Meldung unvollständig erscheint.



