Im Jahr 2015 stimmte die Mehrheit der Länder der Welt zu, die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Diese Vereinbarung wurde als eines der Hauptziele im Kampf gegen den Klimawandel bekannt.
Die Vereinten Nationen (UNO) haben nun angekündigt, dass dieses 1,5-Grad-Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Nach Angaben der Organisation wird der durchschnittliche Anstieg der globalen Temperaturen dieses Limit überschreiten.
Die Ankündigung stellt eine signifikante Kehrtwende in den internationalen Klimaerwartungen dar. Das 1,5-Grad-Ziel galt als entscheidend, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, einschließlich häufigerer und schwerwiegenderer extremer Wetterereignisse.
Die Medien untersuchen nun, was ab dieser Situation unternommen werden kann und muss. Die zentrale Frage ist, welche Maßnahmen die Länder ergreifen können, um mit einem Szenario greater Erwärmung umzugehen, als international vereinbart worden war.




