Die Gemeinden könnten stärker von den nationalen Regierungen beim Zugang zu europäischen Mitteln abhängig werden, wenn die von der Europäischen Kommission für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen vorgeschlagene Architektur voranschreitet. Dies war die Warnung, die Sérgio Gonçalves, portugiesischer Europaabgeordneter, bei der Eröffnung der Debatte über die europäische Finanzierung aussprach, die im Hotel Vila Galé in Santa Cruz stattfand.
Der Europaabgeordnete vertrat die Ansicht, dass der Vorschlag der Europäischen Kommission die Art der Umsetzung europäischer Politiken grundlegend verändert, indem er die derzeit geltenden Mechanismen für die Verwaltung und Verteilung der EU-Mittel ersetzt.
Die Debatte fand vormittags im Hotel Vila Galé in Santa Cruz statt und brachte Verantwortliche und Experten zusammen, um die Zukunft der europäischen Finanzierung und die Herausforderungen zu diskutieren, mit denen die Gemeinden beim Zugang zu europäischen Mitteln konfrontiert sind.
Sérgio Gonçalves warnte, dass diese Veränderung in der Architektur der Mittelverwaltung einen Rückschritt bei der Nähe der europäischen Mittel zu den Bürgern und den lokalen Regierungen bedeuten kann, indem die Vermittlung durch die nationalen Regierungen erhöht wird.



