Sozialversicherungsminister Wolney Queiroz kündigte am Donnerstag (3. August) an, dass die Warteschlange für Beratungen des Instituto Nacional do Seguro Social (INSS) abgebaut wurde, was bereits im Vormonat erreicht worden war. Die Ankündigung erfolgte im Palácio do Planalto in Anwesenheit von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva.
Dem Ministerium zufolge ging die Zahl der auf Begutachtung wartenden Anträge von Februar bis August schrittweise zurück. Im Februar standen 3,12 Millionen Personen in der Warteschlange, während im selben Monat 1,17 Millionen Personen neue Anträge stellten.
Die Zahl der Wartenden verringerte sich kontinuierlich und erreichte im Juli 1,547 Millionen. Im August überstieg die Zahl der neuen Anträge die der noch auf Beratung wartenden Personen, was bedeutete, dass die Warteschlange als solche nicht mehr existierte.
Der Minister erklärte, dass wenn neue Anträge die Zahl der Wartenden übersteigen, streng genommen keine Warteschlange mehr besteht, sondern ein kontinuierlicher Bearbeitungsfluss. Seinen Worten zufolge ist die aktuelle Situation vergleichbar mit einem Geschäft, das 12 Verkäufer hat und in dem nur 8 Kunden eintreten – was auf eine Überkapazität im Service hindeutet.




