Die Partei ADN sprach sich für die Schaffung einer spezifischen Strategie zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz aus. Der Vorschlag wurde im Rahmen einer Gesetzesinitiative der Partei zu diesem Thema vorgestellt.
Die Hauptmaßnahme besteht in der obligatorischen Bewertung psychosozialer Risiken an den Arbeitsplätzen. Diese Bewertung würde es ermöglichen, Probleme wie Stress, Burnout und andere Bedingungen zu identifizieren und zu verhindern, die das Wohlbefinden der Arbeitnehmer beeinträchtigen.
Die Partei schlägt außerdem die Einführung vertraulicher Unterstützungssysteme für Arbeitnehmer vor, die mit psychologischen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit konfrontiert sind. Diese Unterstützung soll sicherstellen, dass die Mitarbeiter Hilfe suchen können, ohne Angst vor Diskriminierung oder Vergeltung zu haben.
Der Vorschlag der ADN kommt in einem Kontext wachsender Besorgnis über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer sowie über die Zunahme von Burnout und beruflicher Erschöpfung in den letzten Jahren.



