Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt des Landes eine Veränderung von 2,5% im Jahresvergleich, was 0,1 Prozentpunkte über der Rate des Vorquartals lag. Dieses Wachstum wurde hauptsächlich durch einen signifikanten Anstieg der Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen angetrieben, der die Beschleunigung der Einfuhren kompensieren konnte. Der negative Einfluss der Nettoaußennachfrage auf die jährliche Veränderung des BIP verringerte sich, von -2,3 auf -1,3 Prozentpunkte.
Der Beitrag der Inlandsnachfrage zeigte jedoch einen Rückgang, von 4,6 Prozentpunkten im ersten Quartal auf 3,8 im zweiten Quartal. Diese Verlangsamung wurde weitgehend dem Rückgang der Investitionen im Land zugeschrieben.
In Bezug auf das erste Quartal 2026 wuchs das BIP um 0,8% in Volumen, nach einem bescheidenen Wachstum von 0,1% im Vorquartal. Die Kehrtwende beim Beitrag der Nettoaußennachfrage war ein entscheidender Faktor für dieses Ergebnis, der von -2,0 Prozentpunkten auf +0,7 stieg, was eine Beschleunigung der Ausfuhren und eine Verlangsamung der Einfuhren widerspiegelt.
Der Beitrag der Inlandsnachfrage verzeichnete jedoch einen signifikanten Rückgang und fiel auf nur 0,1 Prozentpunkt, im Vergleich zu 2,1 im Vorquartal, was den Rückgang bei den Investitionen verdeutlicht. Die Datenquelle ist das Nationale Statistikinstitut.




