ADN Madeira vertritt die Ansicht, dass die Suizidprävention in der Autonomen Region eine spezifische Strategie für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz beinhalten sollte. Die Partei schlägt die Einführung einer Bewertung psychosozialer Risiken vor, die Schaffung vertraulicher Unterstützungsmechanismen sowie eine verstärkte Aufmerksamkeit für Berufe, die hohem Druck, Trauma, Isolation, langen Arbeitszeiten und Personalmangel ausgesetzt sind.
Als Beispiel für die am stärksten gefährdeten Berufe hebt die Partei die Tiermedizin hervor und verweist auf eine portugiesische Studie mit 833 Fachleuten aus diesem Bereich. Diese Studie ergab, dass 3,5% der Teilnehmer angaben, im Laufe ihres Lebens einen Suizidversuch unternommen zu haben, während 27,4% Burnout aufwiesen.
Die Position von ADN Madeira steht im Kontext einer breiteren Debatte über die Notwendigkeit öffentlicher Maßnahmen, die die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz angehen, wobei berücksichtigt wird, dass bestimmte Berufe spezifische Risikofaktoren aufweisen, die einer differenzierten Aufmerksamkeit bedürfen.



