Die Krise zwischen der FIFA und der UEFA hat die Gerichte erreicht. Die das weltweite Fußballgeschehen leitende Institution warf der europäischen Konföderation offiziell vor, eine „Verleumdungskampagne" gegen die Institution und ihren Präsidenten Gianni Infantino zu führen.
Die Reaktion der FIFA erfolgt, nachdem die UEFA das US-Gericht angerufen hatte, um Dokumente zu erhalten, die sie in einem möglichen strafrechtlichen Verfahren in der Schweiz gegen den Funktionär verwenden möchte.
Im Mittelpunkt des Streits steht das Projekt FIFA Forward Enterprise (FFE), das von Infantinos Management konzipiert wurde, um eine neue kommerzielle Struktur zu schaffen und einen Teil der FIFA-Geschäfte für private Investoren zu öffnen.
Der Plan sah den Verkauf eines 20-prozentigen Anteils für 4,2 Milliarden US-Dollar, etwa 22,8 Milliarden BRL, vor und wurde im Juli aufgrund des starken Widerstands im Fußball aufgegeben. Die UEFA hinterfragt vor allem die dem Geschäft zugeschriebene Bewertung.




