Der Gründer der PS, António de Almeida-Santos, kritisiert die Konzentration der politischen Diskussion in den Medien auf die Metropolregionen Lissabon und Porto, die nur 5% des Territoriums ausmachen, aber etwa 50% der Bevölkerung und des nationalen Reichtums konzentrieren. Der Autor betrachtet die Diskussion über Wohnungsbau, Verkehr und Lebensqualität in diesen städtischen Räumen als jämmerlich, während 70% des nationalen Territoriums mit beschleunigter Entvölkerung konfrontiert sind und sich in ein „monumentales Altenheim" verwandeln.
Der Artikel warnt vor dem Fehlen eines politischen Projekts zur Unterstützung der kleinen Städte im Landesinneren und vertritt die Ansicht, dass das Hochschulwesen der einzige Faktor war, der Städte wie Bragança, Vila Real, Covilhã und Évora vor dem Verfall bewahrt hat. Der Autor kritisiert, dass die Erhöhung der Studienplätze hauptsächlich in Lissabon und Porto stattfand, anstatt in den Zonen, in denen keine Probleme mit Wohnraum, Verkehr oder Lebensqualität bestehen.
Im zweiten Teil des Artikels behandelt der Autor die Notwendigkeit, die Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen, der auf der Iberischen Halbinsel häufigere Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen verursachen wird. Er vertritt die Ansicht, dass Solarpanele, die in etwa 4 Metern Höhe angebracht werden, um die Durchfahrt landwirtschaftlicher Maschinen zu ermöglichen, eine große Hilfe sein können, um die klimatischen Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe zu minimieren und die Produktivität in Weinbergen, Beerenobst, Gemüse und Weideland zu steigern.
Der Autor warnt, dass Portugal bereits zu mehr als 70% von Lebensmittelimporten aus dem Ausland abhängt, und appelliert an eine Politik zur Erhaltung der Böden. Er betrachtet es als dringend notwendig, diese höchst gefährliche externe Abhängigkeit gleichzeitig mit der Steigerung der Solarenergieproduktion zu verringern, in einem Kontext explosiver weltpolitischer Lage und tiefgreifender klimatischer Veränderungen.
