Die Dokumentarserie "Tudor-Dynastie: Vom Kopf Verlieren" feiert am 7. September auf National Geographic Premiere. Das Programm erforscht eine prägende Periode der britischen Geschichte durch die Geschichten von sechs Persönlichkeiten, die zwischen 1490 und 1601 während der Herrschaft der Tudor-Dynastie in England enthauptet wurden.
Unter den historischen Persönlichkeiten, die in der Dokumentation vorgestellt werden, befinden sich Maria Stuart, Königin von Schottland, und Anna Boleyn, die zweite Frau von König Heinrich VIII. Ihre Geschichten veranschaulichen das Klima politischer und religiöser Instabilität, das diese Ära kennzeichnete, in der öffentliche Hinrichtungen gängige Praxis waren.
Der Serientitel "Vom Kopf Verlieren" ist eine direkte Anspielung auf die Hinrichtungsmethode, die bei diesen sechs Todesfällen angewandt wurde – alle wurden durch Enthauptung vollstreckt. Dieses Verfahren war dem Adel und hochrangigen Persönlichkeiten vorbehalten, denen ein "würdevollerer" Tod zugestanden wurde im Vergleich zu den Strafen, die für gewöhnliche Verbrechen vorgesehen waren.
Die Serie verspricht, Licht auf die Tudor-Ära zu werfen, eine Zeit, die von der religiösen Reformation, von umstrittenen königlichen Ehen und von einer Reihe von Hinrichtungen geprägt wurde, die bleibende Auswirkungen auf die Geschichte Englands und Schottlands hatten.



