Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) beschloss, öffentlich eine Reform des Justizwesens zu verteidigen, als Mittel zur Bewältigung der institutionellen Krise, die das Oberste Gericht (STF) betrifft. Die Position des Präsidenten stellt eine beispiellose Eskalation der Spannungen zwischen der Exekutive und der Judikative dar.
Lulas Strategie zielt in erster Linie darauf ab, seine Wiederwahlkampagne vor den Auswirkungen des Banco-Master-Falls zu schützen, der eine Bedrohung für die politischen Ambitionen der aktuellen Regierung darstellt. Der Präsident versucht daher, die Justizreform in ein Gegenmittel gegen die politischen und institutionellen Konsequenzen dieses Falls umzuwandeln.
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