Der illegale Markt für gefälschte Produkte hat in den großen Städten Brasiliens Fuß gefasst, besonders im Rio de Janeiro, wo die Normalisierung des irregulären Handels auf den Straßen sichtbar ist. Ein Spaziergang durch Copacabana in der Südzone zeigt ein breites Angebot an Piratenprodukten und Fälschungen, die mit legalen Geschäften konkurrieren.
Auf der Rua Siqueira Campos, in einem Abschnitt von nur einem Block zwischen den Straßen Barata Ribeiro und Edmundo Lins, wurden Verkaufsstellen für gefälschte Produkte identifiziert, die nur wenige Meter voneinander entfernt auf den Gehwegen operieren. Das Gebiet ist stark frequentiert, in der Nähe einer U-Bahn-Station, dreier Supermärkte und zahlreicher Geschäfte, Imbisse, Restaurants und Bars, die regulär arbeiten.
An einem Stand mit Hunderten von gefälschten Brillenfassungen sagte ein 32-jähriger Mann namens Ramiro, dass er an einem guten Verkaufstag etwa 500 R$ verdiene. Er verkaufte gefälschte Modelle von Marken wie Dolce&Gabbana und verdeutlichte damit das Ausmaß des irregulären Handels in der Region.
Der Artikel ist Teil einer Serie, die das Wachstum des illegalen Marktes und die Notwendigkeit einer stärkeren staatlichen Integration zur Bekämpfung des Problems untersucht, wie von Experten betont wird. Das Zusammenleben zwischen dem legalen Markt, der Steuern zahlt, und dem irregulären Handel vor den Türen dieser legalen Geschäfte zeigt eine wachsende Herausforderung für die brasilianischen Behörden.




