Die Europäische Union bereitet eine neue Runde von Diskussionen über Renten, Altersvorsorge und die Finanzierung des Sozialschutzes vor, die bereits nächste Woche stattfinden wird. Die Alterung der Bevölkerung und die Verringerung der Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter erhöhen den Druck auf die europäischen Systeme und veranlassen die Europäische Kommission, Vertreter der Mitgliedstaaten und Experten, Lösungen zur Stärkung der Nachhaltigkeit der Rentensysteme zu suchen.
Eines der wichtigsten Diskussionsthemen ist die Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge, Sparmechanismen, die zur gesetzlichen Rente hinzukommen. Brüssel hat Modelle wie die automatische Einschreibung in ergänzende Systeme analysiert, bei denen Arbeitnehmer automatisch in das System aufgenommen werden, aber weiterhin die Möglichkeit haben, auszusteigen. Es werden auch Aspekte wie Beitragsniveaus, Anreize zur Teilnahme, die Rolle von Arbeitgebern und Staaten sowie die Einbeziehung von Gruppen mit geringerer Abdeckung diskutiert.
Selbstständige, Frauen und jüngere Arbeitnehmer sind ebenfalls unter den Gruppen, die die EU untersuchen möchte, aufgrund der bestehenden Unterschiede beim Zugang und bei den für den Ruhestand angesammelten Beträgen. Diese Maßnahmen bedeuten jedoch nicht, dass Portugal seine Rentenregeln sofort ändern wird, da es sich um eine europäische Debatte handelt, um Lösungen zu identifizieren, die dann von den verschiedenen Mitgliedstaaten übernommen oder angepasst werden können.
Für den 9. September ist die Vorlage eines gemeinsamen Berichts der EU und der OECD zur Finanzierung des Sozialschutzes geplant, gefolgt von einer spezifischeren




