Eine von der EDULOG-Stiftung durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Wahl des Studienbereichs einen größeren Einfluss auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt und die Beschäftigungsqualität hat als die Art der besuchten Bildungseinrichtung der Absolventen. Dies ist die Hauptschlussfolgerung der Untersuchung, die die Faktoren analysierte, die den Übergang der Studierenden in den Arbeitsmarkt beeinflussen.
Die Studie zeigt zudem hohe Überqualifizierungsraten unter den Absolventen und verdeutlicht, dass ein erheblicher Teil der Fachkräfte in Positionen arbeitet, die nicht dem während des Studiums erworbenen Qualifikationsniveau entsprechen. Dieses Phänomen stellt eine Verschwendung bildungsbezogener Ressourcen dar und kann Auswirkungen auf die berufliche Zufriedenheit der Betroffenen haben.
Darüber hinaus identifiziert die Untersuchung dauerhafte Nachteile für Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Diese Ungleichheiten zeigen sich in verschiedenen Indikatoren, von den Beschäftigungsbedingungen bis zu den Karrieremöglichkeiten, wobei eine Kluft zwischen den Geschlechtern selbst nach dem Abschluss eines Hochschulstudiums bestehen bleibt.
Die EDULOG-Stiftung, die für die Studie verantwortlich ist, beabsichtigt mit diesen Daten, öffentliche Politiken und Investitionsentscheidungen im Bildungssektor zu informieren, und hebt die Bedeutung hervor, die Wahl des Studienbereichs als entscheidenden Faktor für den beruflichen Erfolg junger Absolventen zu berücksichtigen.



