Die Regionale Koordinierungs- und Entwicklungkommission (CCDR) des Alentejo und das Unternehmen für Entwicklung und Infrastrukturen von Alqueva (EDIA) werden sich am 8. September treffen, um eine Bewerbung beim Regionalprogramm vorzubereiten, die eine eingehende Studie über die mögliche Verbindung zwischen den Einzugsgebieten des Tejo und des Guadiana finanzieren soll. Die Ankündigung wurde von Ricardo Pinheiro, Präsident der CCDR Alentejo, gegenüber Radio Campanário gemacht, während der Feira da Luz/Expomor in Montemor-o-Novo.
Die von der CCDR Alentejo gewünschte Studie beschränkt sich nicht auf die ingenieurtechnische Komponente. Das Ziel ist es auch, die wirtschaftlichen Auswirkungen einer möglichen Infrastruktur und ihre Auswirkungen auf die Transformation des alentejanischen Territoriums zu bewerten. Ricardo Pinheiro vertrat die Ansicht, dass es notwendig ist zu verstehen, welche Ergebnisse eine Investition dieser Größenordnung in verschiedenen Zonen der Region hervorbringen kann.
Eine der in Betracht gezogenen Möglichkeiten ist die Übertragung von ungefähr 150 Kubikhektometern Wasser in das Guadiana-System, was eine Erhöhung um mehr als 50.000 Hektar der vom Alqueva-Projekt unterstützten Bewässerungsfläche bedeuten könnte. Der Vorschlag ist in die nationale Strategie „Água que Une" eingeordnet, die die Machbarkeitsstudie einer Verbindung zwischen den beiden Einzugsgebieten vorsieht, einschließlich einer möglichen Leitung zwischen Nisa und Caia.
Trotz der angegebenen Werte und potenziellen Vorteile befindet sich die Wasserübertragung vom Tejo zum Guadiana noch in einer Phase der Vorstudie. Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Entscheidung über die Ausführung der Infrastruktur. Ricardo Pinheiro betonte, dass die CCDR Alentejo nicht allein vorangehen möchte und die Beteiligung anderer Einrichtungen erweitern möchte. Das Treffen am 8. September wird den Beginn eines Prozesses markieren, der in Zukunft zum tatsächlichen Bau der Infrastruktur führen könnte.




