Tejo kann Alqueva verstärken: CCDR Alentejo will Studie über Verbindung zwischen BeckenFoto von Larissa G. auf Pexels
WirtschaftÉvora

Tejo kann Alqueva verstärken: CCDR Alentejo will Studie über Verbindung zwischen Becken

Rádio Campanário4. September 2026 um 08:21

Die Regionale Koordinierungs- und Entwicklungkommission (CCDR) des Alentejo und das Unternehmen für Entwicklung und Infrastrukturen von Alqueva (EDIA) werden sich am 8. September treffen, um eine Bewerbung beim Regionalprogramm vorzubereiten, die eine eingehende Studie über die mögliche Verbindung zwischen den Einzugsgebieten des Tejo und des Guadiana finanzieren soll. Die Ankündigung wurde von Ricardo Pinheiro, Präsident der CCDR Alentejo, gegenüber Radio Campanário gemacht, während der Feira da Luz/Expomor in Montemor-o-Novo.

Die von der CCDR Alentejo gewünschte Studie beschränkt sich nicht auf die ingenieurtechnische Komponente. Das Ziel ist es auch, die wirtschaftlichen Auswirkungen einer möglichen Infrastruktur und ihre Auswirkungen auf die Transformation des alentejanischen Territoriums zu bewerten. Ricardo Pinheiro vertrat die Ansicht, dass es notwendig ist zu verstehen, welche Ergebnisse eine Investition dieser Größenordnung in verschiedenen Zonen der Region hervorbringen kann.

Eine der in Betracht gezogenen Möglichkeiten ist die Übertragung von ungefähr 150 Kubikhektometern Wasser in das Guadiana-System, was eine Erhöhung um mehr als 50.000 Hektar der vom Alqueva-Projekt unterstützten Bewässerungsfläche bedeuten könnte. Der Vorschlag ist in die nationale Strategie „Água que Une" eingeordnet, die die Machbarkeitsstudie einer Verbindung zwischen den beiden Einzugsgebieten vorsieht, einschließlich einer möglichen Leitung zwischen Nisa und Caia.

Trotz der angegebenen Werte und potenziellen Vorteile befindet sich die Wasserübertragung vom Tejo zum Guadiana noch in einer Phase der Vorstudie. Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Entscheidung über die Ausführung der Infrastruktur. Ricardo Pinheiro betonte, dass die CCDR Alentejo nicht allein vorangehen möchte und die Beteiligung anderer Einrichtungen erweitern möchte. Das Treffen am 8. September wird den Beginn eines Prozesses markieren, der in Zukunft zum tatsächlichen Bau der Infrastruktur führen könnte.

Ähnliche Artikel

Wirtschaft

Finanzen gibt grünes Licht für die Einstellung von Krankenpflegern

Das Finanzministerium hat den Globalen Referenzrahmen des SNS genehmigt, ein Planungsinstrument für drei Jahre, das es Krankenhäusern ermöglicht, Krankenpfleger und andere Gesundheitsfachkräfte einzustellen, um den Bedarf an menschlichen Ressourcen im Nationalen Gesundheitsdienst zu decken.

Jornal O Interior04.09.26, 09:17
Wirtschaft

Portugals (begrenzter) Schutzschild gegen steigende Zinsen

Portugal hat es geschafft, seine öffentliche Verschuldung in den letzten sechs Jahren um mehr als ein Drittel zu reduzieren, was in Kombination mit der Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der Verschuldung den Zinserhöhungen unterliegt, einen erheblichen Schutz gegen steigende Finanzierungskosten bietet. Diese beiden Faktoren fungieren als „Schutzschilde", die die Auswirkungen steigender Zinsen auf die portugiesische Wirtschaft abschwächen. Laut der Analyse ist das zentrale Problem Portugals nicht mehr die Überzeugung der Märkte von der haushaltspolitischen Disziplin des Landes, sondern eine andere grundlegende Frage, mit der das Land konfrontiert ist.

Jornal de Negócios04.09.26, 09:15
Juros quase duplicam fatura das compras militares para 10 mil milhões
Wirtschaft

Zinsen verdoppeln nahezu die Rechnung für Militärausgaben auf 10 Milliarden Euro

Die nominalen Kosten des Aufrüstungsprogramms SAFE verdoppeln sich nahezu auf knapp 11 Milliarden Euro, wobei etwa 4.900 Millionen Euro an Zinsen bis 2075 zu zahlen sind. Die Werte stellen lediglich Projektionen dar, da die europäischen Schuldenemissionen zur Finanzierung des Programms noch nicht durchgeführt wurden. Dies bedeutet, dass die endgültigen Kosten je nach den Marktbedingungen zum Zeitpunkt der Emissionen variieren können.

Jornal de Negócios04.09.26, 09:13
Juros da dívida portuguesa recuam a 2, a 5 e a 10 anos
Wirtschaft

Die Zinsen der portugiesischen Staatsschulden sinken bei 2, 5 und 10 Jahren

Die Zinsen der portugiesischen Staatsschulden sind bei Laufzeiten von 2, 5 und 10 Jahren gesunken, was einen positiven Trend an den Märkten für Staatsanleihen widerspiegelt. Ähnliche Rückgänge wurden bei den Renditen der Staatsschulden Spaniens, Italiens und Griechenlands beobachtet, was auf eine allgemeine Verbesserung der Stimmung der Investoren gegenüber den südeuropäischen Ländern hindeutet.

Correio da Manhã04.09.26, 09:12