Die Zentralbank kündigte am Donnerstag (3.) eine Aktualisierung der Pix-Regeln mit Fokus auf Sicherheit und Schutz von Nutzern an, die Opfer von Betrug werden. Die Änderungen sind Teil der Version 7.4 des Handbuchs über Mindestanforderungen an die Benutzererfahrung bei Pix und umfassen Verbesserungen im Anfechtungsprozess von betrügerischen Überweisungen.
Die wichtigste Neuerung ist, dass Banking-Apps und Finanzinstitute es Kunden ermöglichen müssen, Dokumente und Nachweise im Moment der Anfechtung einer betrügerischen Überweisung anzuhängen. Diese Funktionalität soll die Identifizierung der Kriminellen erleichtern und die Analyse der Fälle durch die Institute beschleunigen.
Die Änderungen wirken sich auch auf den Mechanismus für besondere Rückerstattungen (MED) aus, ein Instrument, das geschaffen wurde, um Rückerstattungen in Betrugs- oder Betriebsfehlerfällen zu ermöglichen. Mit der Aktualisierung wird der Anfechtungsablauf nun Situationen in einfacherer Sprache darstellen, was das Verständnis der Nutzer während des Prozesses erleichtert.
Die Frist für die Anpassung ihrer Systeme und Schnittstellen durch die Institute ist der 1. März 2027.




