Die Generalstaatsanwaltschaft (PGR) hat ein Kronzeugenabkommen mit dem Unternehmer Antonio Carlos Freixo Júnior, bekannt als Mineiro, abgeschlossen. Er ist der Eigentümer der Firma Entre Investimentos und Participações und war als Operator dafür verantwortlich, Gelder zwischen dem Bankier Daniel Vorcaro und der Produktion des Films „Dark Horse" zu überweisen, der die politische Laufbahn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro erzählt.
Das Kronzeugenabkommen könnte beginnen, Fragen zu klären, die in diesem Fall noch offen bleiben. Zu den Punkten, die aufgeklärt werden könnten, gehören die Herkunft der Mittel, die vom Investmentfonds Havengate mit Sitz in den Vereinigten Staaten für die Filmproduktion überwiesen wurden, sowie die eigentliche Natur dieses Fonds und die Details der getätigten Investitionen.
Der Bankier Daniel Vorcaro, der in die Überweisungen verwickelt war, kommentierte die Situation und sagte, er glaubte, ein System zum Schutz aufgebaut zu haben, aber dass sich alles gegen ihn gewendet habe. Die Untersuchung dreht sich darum, den gesamten Geldfluss zwischen den Beteiligten und der Filmproduktion zu verstehen.
Der Fall „Dark Horse" bleibt unter Untersuchung, wobei die Zusammenarbeit von Freixo Júnior mehr Licht auf die getätigten Zahlungen und die Verbindungen zwischen den an der Finanzoperation beteiligten Akteuren im Zusammenhang mit dem Film über Bolsonaro bringen könnte.




