Die Krise der mit Methanol gefälschten und verunreinigten Getränke führte zu 25 bestätigten Todesfällen im Jahr 2025 und legte ein ernsthaftes Problem der öffentlichen Gesundheit im Land offen. Laut dem Gesundheitsministerium wurden 76 Fälle von Methanolvergiftung im Zusammenhang mit dem Konsum alkoholischer Getränke erfasst, von denen 25 tödlich verliefen.
Das Thema wurde während des Seminars "Illegaler Markt" diskutiert, wo die Teilnehmer hervorhoben, dass die Produktpiraterie bei Getränken über die Handelsbetrug hinausgeht und sich zu einem ernsthaften Gesundheitsproblem entwickeln kann, das Leben gefährdet. Die Bekämpfung der Produktion und des Handels illegaler Produkte wurde als Herausforderung dargestellt, die eine Integration zwischen Regierungen und dem produzierenden Sektor erfordert.
Laut dem Präsidenten der ABBD (Brasilianische Vereinigung für Destillierte Getränke), José Eduardo Cidade, weisen 28% des in Brasilien gehandelten Volumens von Destillaten irgendeine Form der Illegalität auf, einschließlich Steuerhinterziehung, Schmuggel und Schwarzeinfuhr. Das Seminar verdeutlichte die Notwendigkeit, dass das Land die Bekämpfung dieser Art von Kriminalität verstärkt.




