Die Bankeinlagen erreichten in Portugal während des Monats Juli einen absoluten Rekord, wobei Familien und Unternehmen 13,7 Milliarden Euro in neue Termineinlagen lenkten. Dieses beispiellose Volumen stellt eine Zunahme von 1.130 Millionen Euro im Vergleich zum Juni dar, wobei 95 Prozent des von Privatpersonen angelegten Betrags in Laufzeiten von bis zu einem Jahr konzentriert waren. Auch nichtfinanzielle Unternehmen legten im gleichen Zeitraum 11.433 Millionen Euro in neuen Einlagen an, wobei Laufzeiten von bis zu einem Jahr 99 Prozent der Unternehmensgeschäfte ausmachten.
Der vom nationalen Finanzsystem praktizierte durchschnittliche Zinssatz stieg im sechsten Monat in Folge und lag bei 1,59 Prozent, dem höchsten Wert seit April 2025. Dieses Wachstum stellt einen Anstieg um 0,04 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat dar. Die Jahresteuerung lag jedoch im gleichen Zeitraum bei 2,5 Prozent, was bedeutet, dass die reale Kapitalrendite auf negativem Terrain bleibt und die Einleger weiterhin Kaufkraft verlieren, wenn sie ihre Ersparnisse im traditionellen Bankensektor parken.
Portugal weist den fünfthöchsten Zinssatz der gesamten Eurozone auf, wo die durchschnittliche Verzinsung neuer Termineinlagen im Juli 2,14 Prozent erreichte. Der Unterschied von mehr als einem halben Prozentpunkt zeigt die von den nationalen Instituten angesammelte hohe Liquidität, die ohne aggressiven Wettbewerbsdruck bei der Mittelbeschaffung und mit einer Kreditnachfrage, die strengen Kriterien unterliegt, substanzielle Erhöhungen der an die Einleger gezahlten Zinsen vermeiden. Finnland führt die europäische Sparbewertung mit 2




