Der illegale Handel mit gefälschten Produkten und Zwangsarbeit sind zwei Phänomene, die „eng miteinander verknüpft" sind, so ein BerichtFoto von Taras Chuiko auf Pexels
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Der illegale Handel mit gefälschten Produkten und Zwangsarbeit sind zwei Phänomene, die „eng miteinander verknüpft" sind, so ein Bericht

extra4. September 2026 um 08:00

Der illegale Handel mit gefälschten Produkten und Zwangsarbeit sind zwei Phänomene, die „eng miteinander verknüpft" sind, so ein gemeinsamer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO). Die Studie nennt keine spezifischen Länder, stellt jedoch eine statistische Korrelation zwischen der Fälschung von Produkten und Volkswirtschaften mit einer höheren Verbreitung von Zwangsarbeit und Kinderarbeit fest, einschließlich gefährlicher Arbeit, zusätzlich zu hoher Informalität.

Die Ökonomin der OECD Morgane Gaudiau, Koautorin der Studie, betont, dass die Länder, in denen die Produktpiraterie am intensivsten ist, genau jene mit dem geringsten Arbeitsschutz sind. Der Bericht weist auf eine höhere Inzidenz von tödlichen Unfällen, längere Arbeitszeiten, geringere Garantien für Arbeitnehmer und eine geringe Gewerkschaftsvertretung an diesen Orten hin.

Diese Kombination von Bedingungen ist genau das, was die Produktfälscher interessiert. Je weniger Arbeitsrechte und je schwächer die Überwachung, desto niedriger tendieren die Produktionskosten zu sein, was die Umgebung attraktiver für die illegale Herstellung von Waren macht.

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