Die Wildtieragenten Kenias führen Krokodilfangoperationen im Baringo-See durch und warten stundenlang schweigend darauf, dass die Tiere in Netze gehen. Die Regierung hat die Operation gestartet, um die größten Exemplare aus dem Gewässer zu entfernen und die Uferbevölkerung zu schützen, die einem Anstieg der Reptilienangriffe ausgesetzt ist.
Die Seen des Ostafrikanischen Grabens in Kenia erreichten Wasserstände, die seit mindestens einem halben Jahrhundert nicht mehr beobachtet wurden. Eine Analyse der Nachrichtenagentur AFP, basierend auf Satellitenbildern der Copernicus Sentinel- und NASA Landsat-Satelliten, zeigt, dass die Oberfläche des Baringo-Sees seit 2010 um 70% gewachsen ist und derzeit 234 Quadratkilometer bedeckt.
Das Phänomen hat Zehntausende Menschen vertrieben und die Tierwelt in besiedelte Gebiete gebracht. Die Agenten erwarten, dass der Wasserstand mit den El-Niño-Regenfällen weiter steigen und die Situation noch verschlechtern wird.




