Plug-in-Hybridfahrzeuge stoßen unter realen Fahrbedingungen bis zu fünfmal mehr CO2 aus als von der Europäischen Union berechnet, was eine erhebliche Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Werten und den Ergebnissen der Zulassungstests offenbart. Diese Schlussfolgerung stammt aus einer Studie des Internationalen Rates für sauberen Transport (ICCT), einer umweltorientierten Nichtregierungsorganisation.
Die Studie analysierte zwischen 2021 und 2023 zugelassene Plug-in-Hybridelektrofahrzeuge und identifizierte einen zunehmenden und erheblichen Unterschied zwischen den bei den offiziellen Tests gemessenen CO2-Emissionen und den Emissionen, die im täglichen Gebrauch tatsächlich produziert werden. Diese Lücke stellt ein erhebliches Problem für die Umweltziele der EU dar, da die offiziellen Daten, die zur Berechnung der durchschnittlichen Flottenemissionen herangezogen werden, nicht die Realität widerspiegeln.




