Die portugiesische Liga überholte die spanische La Liga bei den Transfererlösen und erreichte 543,1 Millionen Euro, ein Wert, der ein Wachstum von 60,4 Millionen Euro gegenüber der vorherigen Saison darstellt. Diese Situation hatte sich seit der Saison 2022/23 nicht mehr ereignet. Der drastische Einbruch bei den Verkäufen der spanischen Vereine, die 298 Millionen Euro an Erlösen gegenüber 2025/26 verloren, trug dazu bei, dass Portugal Spanien überholte. Allerdings bleibt die portugiesische Liga in Bezug auf Marktwerten weit hinter den europäischen Big5 zurück, wobei die Premier League mit mehr als 13 Milliarden Euro führt.
Der Sporting CP war der große Protagonist, als er einen historischen Verkaufsrekord brach und mehr als 200 Millionen Euro überschritt, angetrieben durch den Verkauf von Schlüsselspielern wie Hjulmand, Trincão, Diomande und Pedro Gonçalves. Der Verein von Alvalade kompensierte dies mit einer Investition von 123,2 Millionen Euro, einschließlich der Verpflichtung von Zalazar vom SC Braga für 30 Millionen. Benfica erzielte Erlöse von 128,4 Millionen Euro, wobei der Verkauf von Dedic von großer Bedeutung war, und gab 85,2 Millionen aus. Der SC Braga schloss ebenfalls positiv ab mit 66,1 Millionen Euro an Verkäufen.
Der portugiesische Mittelfeldspieler Mateus Fernandes, ausgebildet bei Sporting, verfünffachte seinen Wert, als er für 99 Millionen Euro vom West Ham zum Tottenham transferiert wurde, und belegte damit den siebten Platz unter den zehn wertvollsten Transfers dieses Fensters. Das Top-10 wird von englischen Vereinen dominiert, wobei Enzo Fernández, ehemaliger Spieler von Benfica, mit einem Wechsel vom Chelsea zum Manchester City für 145 Millionen Euro an der Spitze steht. Sieben der zehn größten Verkäufe des Sommers fanden zwischen englischen Vereinen statt.
Die drei großen portugiesischen Vereine zusammen mit dem SC Braga waren für 440 Millionen Euro bei den Sommerverkäufen verantwortlich,




