Sieben Monate vor den französischen Präsidentschaftswahlen gibt es 31 offiziell registrierte Kandidaten für die Kandidatur um den Élysée-Palast. Die hohe Kandidatenanzahl spiegelt das französische politische System wider, das eine breite Palette von Bewerbern für die Präsidentschaftswahlen zulässt.
Marine Le Pen, Anführerin der Partei Rassemblement National, liegt in den Umfragen sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde an erster Stelle. Die Kandidatin der extremen Rechten behält damit ihre Favoritenposition in den französischen Meinungsumfragen bei.
Was den zweiten Platz betrifft, zeigt sich ein enges Rennen zwischen dem ehemaligen Premierminister Édouard Philippe, der die Partei Horizons gegründet hat, und dem Führer der radikalen Linken Jean-Luc Mélenchon von der Partei La France Insoumise. Die Umfragen zeigen variable Ergebnisse, einige zugunsten von Philippe und andere zugunsten von Mélenchon, was die Unsicherheit darüber verdeutlicht, wer die Position des Hauptherausforderers von Le Pen in der zweiten Runde einnehmen wird.




