Roberto Vannacci, ein italienischer General und Führer der Ultrarechten, ist zur zentralen Figur der italienischen Politik geworden, nachdem er die populistische Partei Futuro Nazionale gegründet hat. Der Militär, der bereits mit seinem ultrakonservativen Buch für Kontroverse gesorgt hatte, schürte die Gerüchte über eine mögliche Vorverlegung der Parlamentswahlen in Italien.
Diese Woche veröffentlichte Vannacci in seinen sozialen Netzwerken ein provokantes Bild mit einer sowjetischen Uschanka mit dem roten Stern, einem Glas Wodka in der Hand und einer sarkastischen Nachricht an den Financial Times. Die britische Zeitung hatte einen Artikel veröffentlicht, in dem sie ihn als "Trojanisches Pferd Russlands in Italien" bezeichnete, was den General zutiefst erzürnte.
In der Veröffentlichung ironisierte Vannacci auf Englisch über den Artikel und gab vor, mit "zitternder Hand" zu schreiben, als er herausfand, dass er ein "Marionettenkandidat wäre, der von der Russischen Föderation aufgestellt wurde", um sich über den untragbaren Benzinpreis zu beschweren. Die Provokation zielte darauf ab, die Anschuldigungen der Nähe zu Moskau lächerlich zu machen.
Vannaccis prorussische Haltung steht im Gegensatz zur Linie der Regierungspartei Brüder Italiens, die von Giorgia Meloni geführt wird und eine mit der NATO und der Europäischen Union alignierte Position vertritt. Sein politischer Aufstieg erfolgt in einem Moment zunehmender Spekulationen über eine mögliche vorgezogene Wahl in Italien.




