SenatorFlávio Bolsonaro (PL-RJ), Präsidentschaftskandidat, insinuierte am Donnerstag ohne Beweise oder sonstige Belege, die die Anschuldigung stützen würden, dass Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof (STF) und Senatspräsident Davi Alcolumbre (UNIÃO-AP) eine Aktion gegen ihn ausgeheckt hätten, um seine Kandidatur zu beschädigen.
In einem Beitrag in den sozialen Medien behauptete Flavio, die beiden hätten am Mittwoch in Brasília „lange" Gespräche geführt und mit Richter Flavio Dino eine Maßnahme ausgeheckt, die er als illegal bezeichnete. „Alexandre de Moraes und Davi Alcolumbre sollen am Mittwoch (2. Sept.) in Brasília lange Gespräche geführt und mit Flavio Dino eine illegale Aktion gegen mich ausgeheckt haben, einzig mit dem Ziel, auf André Mendonça zu reagieren und mich electoral zu schädigen", schrieb der Senator.
Der Artikel hebt hervor, dass der Parlamentiker keine Dokumente, Chatprotokolle oder sonstige Elemente vorlegte, um zu belegen, dass das angebliche Treffen stattgefunden hätte oder dass eine illegale Aktion ausgeheckt worden wäre, wie er behauptet. Die von Bolsonaro erhobene Anschuldigung verfügt daher zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels über keinerlei Belege.




