Der Artikel befasst sich mit der Situation der traditionellen Fischerei in Madeira und kritisiert, was als systematisches Verlassen des Sektors durch die Behörden betrachtet wird. Der Autor zieht eine Parallele zwischen der Behandlung von Lehrern, Krankenschwestern und Fischern und argumentiert, dass alle dem gleichen Vernachlässigungsmuster folgen, das diese Fachleute letztendlich zur Auswanderung oder zum Verschwinden drängt.
Während die lokale Flotte mit Problemen wie Arbeitskräftemangel, Mangel an struktureller Unterstützung und übermäßiger Bürokratie konfrontiert ist, leugnet die offizielle Erzählung das behauptete Verlassen des Sektors. Der Autor vertritt die Ansicht, dass eine bewusste Agenda besteht, die öffentliche Meinung in Richtung Käfighaltung zu drängen, die als große Lösung für die Zukunft präsentiert wird.
Der Artikel interpretiert diese Situation nicht als bloße Nachlässigkeit, sondern als bewusste wirtschaftliche Modellwahl. Indem man die traditionelle und handwerkliche Fischerei verkümmern lässt, so der Autor, schafft man Raum für die Industrialisierung des Meeres und das Geschäft mit der Käfighaltung, wobei der frisch gefangene, nachhaltig gefangene Fisch durch Zuchtprodukt ersetzt wird, das von Futter und Behandlungen abhängig ist.
Der Autor schließt mit der Warnung, dass wenn das uralte Wissen und Können der Fischer verschwindet, der Verbraucher keine andere Wahl haben wird, als den Käfigfisch zu akzeptieren, und mit seinem Geldbeutel und seiner Gesundheit den Preis für ein privatisiertes Meer zu zahlen. Er vertritt die Ansicht, dass öffentliche Politiken existieren sollten, die den Beruf aufwerten, junge Fischer an den Ort binden




