Die öffentliche Investition in Portugal ohne Finanzierung aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) wird nach staatlichen Prognosen im nächsten Jahr voraussichtlich um 72% sinken. Dieser signifikante Rückgang stellt eine substanzielle Reduzierung der Investitionskapazität des Staates außerhalb der europäischen Mittel für die postpandemische Erholung dar.
Den vorgelegten Daten zufolge erwartet die Exekutive, 6,9 Milliarden Euro weniger auszugeben als für 2026 im Bereich der öffentlichen Investitionen geplant war. Diese Reduzierung erfolgt in einem Kontext, in dem die PRR-Mittel beginnen sich zu erschöpfen und nicht mehr als Finanzierungsquelle für neue Projekte zur Verfügung stehen.
Der Wohnungssektor ist einer der am stärksten betroffenen Bereiche durch diesen Rückgang, mit erheblichen Kürzungen von rund 80%. Dieser drastische Rückgang der Investitionen in den Wohnungsbau wirft Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Staates auf, auf die wachsenden Bedürfnisse in diesem Bereich zu reagieren, insbesondere in einem Kontext einer Wohnungskrise, die besonders junge Menschen und portugiesische Familien betrifft.




