Im Jahr 2026 schafften es 39 Studiengänge des staatlichen Hochschulwesens in Portugal nicht, in der ersten Phase des nationalen Zulassungsverfahrens auch nur einen Studierenden zu gewinnen. Diese Zahl könnte zufällig erscheinen, wenn nicht die vorangegangenen Jahre eine wiederkehrende Tendenz zeigen würden.
Der Artikel von Miguel Copetto befasst sich mit der Situation von Studiengängen des öffentlichen Hochschulwesens, die weiterhin Studienplätze anbieten, ohne Studierende anziehen zu können. Diese Abwesenheit von Studierenden stellt ein strukturelles Problem im portugiesischen öffentlichen Hochschulsystem dar.
Miguel Copetto analysiert dieses Phänomen als mehr als einen Einzelfall und deutet darauf hin, dass die Wiederholung dieser Situation über mehrere Jahre hinweg eine Notwendigkeit zur Reflexion über die Lebensfähigkeit und Relevanz dieser Studiengänge anzeigt. Die Meinung des Autors verweist auf die Notwendigkeit zu bewerten, welche Ausbildungen weiterhin vom Staat angeboten werden sollten.




