Der amerikanische Journalist Thomas Pauken II wurde wegen Spionage zugunsten Chinas verurteilt. Die amerikanischen Behörden entdeckten, dass er für die chinesischen Staatsmedien CCTV und Xinhua arbeitete und diese Positionen nutzte, um Geheimdienstaktivitäten für Peking durchzuführen.
Den Anklagevorwürfen zufolge erhielt Pauken mindestens 100.000 Dollar vom chinesischen Geheimdienst. Im Gegenzug war er für die Anwerbung von Agenten und die Sammlung sensibler Informationen für die chinesischen Geheimdienste verantwortlich.
Der Fall stellt ein seltenes Beispiel eines amerikanischen Bürgers dar, der wegen Spionageaktivitäten zugunsten Chinas angeklagt und verurteilt wurde. Die US-Behörden betrachteten die Beweislage als ausreichend für eine Verurteilung.
Thomas Pauken II legte ein Geständnis ab und legte keine Berufung gegen das Urteil ein, sondern akzeptierte die Konsequenzen des Prozesses widerspruchslos.




