Der Aufsichtsrat der Volkswagen hat am Donnerstag einstimmig den umfassenden Transformationsplan „Future Plan 2030" genehmigt, der vom Vorstandsteam des Unternehmens vorgestellt wurde. Der Plan sieht die Streichung von rund 50.000 Stellen im Konzern vor, einschließlich Führungspositionen, als zusätzliche Anpassung der globalen Belegschaft.
Das Unternehmen hat keine Einzelheiten zum Zeitplan der Stellenreduzierung oder zur Verteilung der Stellenstreichungen auf seine Marken und Regionen mitgeteilt. Der Plan umfasst auch eine Reduzierung der Modellpalette um 50 Prozent bis 2035 und die Schließung von vier Fabriken in Deutschland.
Die Volkswagen nannte den wachsenden globalen Wettbewerbsdruck, veränderte Nachfragemuster und technologische Umbrüche in der Automobilindustrie als Gründe für die Maßnahmen. Ziel ist es, den Konzern und seine Marken effizienter, wettbewerbsfähiger und besser für die Zukunft aufzustellen.
Der „Future Plan 2030" basiert auf drei Säulen: Optimierung der Produktionskosten und -struktur, Neuausrichtung des Portfolios mit Fokus auf Segmente mit höherer operativer Marge und Stärkung von Synergien zwischen den Marken des Konzerns, einschließlich Volkswagen, Audi, Porsche, Škoda und Cupra.




