João Carvalho, Forscher am ISCTE, erklärte, dass ohne die Duldung der marokkanischen Regierung kein so starker Zustrom von Migranten nach Ceuta hätte stattfinden können. Der Experte für internationale Beziehungen war der Ansicht, dass Marokko seine Ziele mit der Migrationskrise erreicht hat.
Dem Forscher zufolge gelang es Marokko, das Bild der Souveränität Spaniens durch diese Krise zu schwächen. Darüber hinaus konnte das Nachbarland auch die politische Legitimität der Regierung von Pedro Sánchez beeinträchtigen.
Die Migrationskrise in Ceuta, einem spanischen Territorium in Nordafrika, umfasste einen massiven Zustrom von Menschen, was laut João Carvalho dank der Kontrolle möglich war, die Marokko über die Migrationsströme in der Region ausübt.




