Der Oberbürgermeister von London, Sadiq Khan, hat den französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor den negativen Auswirkungen der "Made in EU"-Agenda auf die britische Wirtschaft gewarnt. Die Warnung erfolgte im Kontext der Handelsspannungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.
London hat erhebliche Anstrengungen unternommen, damit britische Unternehmen im Rahmen der Ursprungsregeln als europäisch eingestuft werden. Diese Frage ist entscheidend dafür, ob Produkte aus dem Vereinigten Königreich frei im europäischen Binnenmarkt zirkulieren können, ohne Zöllen ausgesetzt zu sein.
Die britischen Bemühungen haben jedoch auf Widerstand seitens verschiedener europäischer Länder gestoßen. Frankreich hat sich insbesondere als eines der Haupthindernisse für dieses Anliegen hervorgetan und Opposition gegen die Versuche des Vereinigten Königreichs bekundet, Zugangsprivilegien zum europäischen Markt zu behalten.
Die Debatte über die Ursprungsregeln ist zu einem zentralen Punkt in den Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union nach dem Brexit geworden, mit erheblichen Auswirkungen auf strategisch wichtige Industriesektoren auf beiden Seiten.




