Die Repsol erhielt den digitalen Explorations Titel für die zwei neuen industriellen Einheiten des Projekts Alba im Industriekomplex Sines, in einer Investition von ungefähr 820 Millionen Euro. Die Fabriken werden eine Kapazität von 600.000 Tonnen jährlich für Polypropylen und lineares Polyethylen haben, die größtenteils für den Export bestimmt sind. Die Zeremonie zur Übergabe der Lizenz fand am 2. September statt und wurde vom Minister für Wirtschaft und territoriale Kohäsion, Manuel Castro Almeida, vom Präsidenten der CCDR Alentejo, Ricardo Pinheiro, und vom Bürgermeister von Sines, Álvaro Beijinha, besucht.
Ricardo Pinheiro betonte, dass dieser Moment den Höhepunkt von mehr als sechs Jahren gemeinsamer Arbeit zwischen öffentlichen und privaten Institutionen darstellt. Der Präsident der CCDR Alentejo vertrat die Ansicht, dass das Alentejo derzeit eine Führungsposition in Europa in Bezug auf Polypropylen einnimmt und zur Wettbewerbsfähigkeit und industriellen Souveränität Europas beiträgt, indem externe Abhängigkeiten reduziert werden.
Das Projekt Alba soll etwa 100 direkte und 300 indirekte Arbeitsplätze schaffen, zusätzlich zu den ungefähr 1.300 Arbeitnehmern, die während der Bauphase mobilisiert wurden. Die Investition umfasst auch einen 4 MW Elektrolyseur für erneuerbaren Wasserstoff, Photovoltaik-Kapazität für Eigenverbrauch sowie Energieeffizienz- und Dekarbonisierungsmaßnahmen.
Als Projekt von nationalem Potenzial Interesse anerkannt, gilt Alba als eine der größten Industrieinvestitionen in Portugal im letzten Jahrzehnt. Minister Manuel Castro Almeida betonte, dass die Ausstellung des Titels die Ausrichtung zwischen der Energiewende und den nationalen Reindustrialisierungszielen exemplifiziert und die portugiesische Exportkapazität stärkt.




