Das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi hat vorläufige Vereinbarungen mit acht deutschen Händlergruppen unterzeichnet, um sein Vertriebs- und Service-Netzwerk für Elektrofahrzeuge in Europa aufzubauen, wo es planmäßig 2027 mit dem Verkauf beginnen möchte. Die Absichtserklärungen wurden während der Technologiemesse IFA in Berlin mit den Gruppen Ernst Dello, Autohaus Dinnebier, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz Automobile, Hahn Automobile, LUEG Mobility, Penske-Jacobs Innovation und SPT Avior unterzeichnet.
Das Unternehmen erklärte, dass diese Vereinbarungen den ersten Schritt zum Aufbau seines Handels- und Servicenetzwerks in Europa darstellen, und plant, in naher Zukunft weitere Händler in anderen europäischen Ländern hinzuzufügen. Deutschland wird einer der ersten europäischen Märkte für die Automobilsparte des Technologiekonzerns sein, der auch über ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in München verfügt.
Xiaomi ist 2024 mit dem SU7 in den Automobilsektor eingestiegen und hat sein Angebot später um das SUV YU7 erweitert. Seit dem Start im März 2024 erklärt das Unternehmen, mehr als 700.000 Fahrzeuge in China ausgeliefert zu haben, und hat als Ziel den Verkauf von 550.000 Fahrzeugen im Jahr 2026 gesetzt, was einem Anstieg von 34 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Xiaomi, Lei Jun, hatte zuvor erklärt, dass die hohe Nachfrage in China und die begrenzte Produktionskapazität eine internationale Expansion vor 2027 verhinderten.




