Die geburtshilfliche Notaufnahme des Krankenhauses São Bernardo in Setúbal wird in eingeschränkter Form betrieben und nimmt nur Schwangere auf, die direkt vom INEM überwiesen werden. Diese Maßnahme tritt in Kürze in Kraft und gilt bis Oktober.
Der Grund für diese Einschränkung liegt im Ärztemangel in der Einrichtung. Ohne ausreichende Fachkräfte zur Besetzung der Dienstschichten sah sich das Krankenhaus gezwungen, den Zugang zur geburtshilflichen Notaufnahme zu beschränken.
Das INEM wird für die Bewertung und Weiterleitung von Schwangeren zuständig sein, die eine stationäre Behandlung benötigen, und stellt sicher, dass nur Fälle, die eine Behandlung im Krankenhaus Setúbal erfordern, während des betreffenden Zeitraums dorthin geleitet werden.
Diese Situation fügt sich in einen breiteren Kontext von Schwierigkeiten in den geburtshilflichen Notdiensten in Portugal ein, wo mehrere Krankenhäuser mit Personalproblemen zu kämpfen haben, um diese Fachabteilungen vollständig funktionsfähig zu halten.



