Agenten zweier Geheimdienste der Ukraine schossen mitten am Tag auf den Straßen von Kiew aufeinander, in einem Vorfall, den Präsident Wolodymyr Selenskyj als "absolut schändlich" bezeichnete. Die ukrainische Führung verurteilte sowohl den Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) als auch die militärischen Geheimdienste (HUR), die an der Konfrontation beteiligt waren.
Die Schießerei entstand durch die Festnahme von Stepan Kaplunov, stellvertretender Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps (RVC), die von SBU-Agenten durchgeführt wurde. Als Elemente des HUR versuchten, Kaplunov zu befreien, eskalierte die Situation zu einem bewaffneten Zusammenstoß.
Laut der Zeitung The Independent wurden bei dem Vorfall drei Agenten verletzt. Die Konfrontation fand tagsüber auf den Straßen der ukrainischen Hauptstadt statt, was den Vorfall besonders schwerwiegend und peinlich für die Behörden macht.
