Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) wird ein internationales Symposium in Brüssel am 22. und 23. September veranstalten, um die Neugestaltung und zukünftige Nutzung des religiösen Erbes zu debattieren. Das Forum, das öffentlich frei zugänglich ist, soll das Potenzial von Kirchen und anderen heiligen Räumen in einer sich wandelnden Gesellschaft als Orte der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft erkunden. Das Präsentationsdokument argumentiert, dass Kirchen als Räume verstanden werden können, die sich über die vertrauten Kategorien von Zuhause, Arbeit und öffentlichem Raum hinaus erstrecken und das Potenzial haben, neue Formen von Gemeinschaft, Teilhabe und Zugehörigkeit zu schaffen.
Die Veranstaltung hat strategische Wurzeln im Labor des Neuen Europäischen Bauhauses, das sich auf die Erneuerung, Transformation und Revitalisierung von Kirchengebäuden und religiösem Erbe in der EU konzentriert, eine Struktur, die seit Ende 2025 von der COMECE mitgeleitet wird. Die konzeptionelle Roadmap des Kongresses stützt sich auch auf die Wanderausstellung „Kirchen als Quartiere Orte – Perspektiven des Wandels", ein Projekt, das vom Museum der Baukultur der deutschen Region Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde.
Der Generalsekretär der COMECE, Pater Manuel Barrios Prieto, wird die Arbeiten mit Schwerpunkt auf dem ländlichen religiösen Erbe als territorialem Aktivposten und den zeitgenössischen Herausforderungen der Transformation von Kirchen und Moscheen eröffnen. Der letzte Veranstaltungstag schließt mit einer öffentlichen Bewertung der Aktivitäten, Bedürfnisse und Herausforderungen im Zusammenhang mit neu erfundenen Kirchen als Polen der zivilen Verankerung für neue Generationen.




