Nuno Lobo, Kandidat für das Präsidium von Benfica, vertritt die Ansicht, dass die Vereinsmitglieder über den Entzug des Vertrauens an Pedro Proença diskutieren und abstimmen sollten. Diese Position ergibt sich in einem Moment der Spannung zwischen Benfica und dem Präsidenten des Schiedsgerichtsrates der Portugiesischen Fußballföderation.
Lobo gibt ferner zu, den Fall an die UEFA und die FIFA heranzutragen, falls die nationalen Instanzen keine zufriedenstellende Antwort auf die Situation geben. Diese Androhung eines Rekurses an internationale Einrichtungen zeigt die Schwere, die der Kandidat der Angelegenheit beimisst.
Die Position von Nuno Lobo fügt sich in den Kontext seiner Kandidatur für das Präsidium von Benfica ein, wo er die Frage der Schiedsgerichtsbarkeit als eines der Hauptargumente seiner Kampagne eingesetzt hat. Der Kandidat ist der Ansicht, dass Proença nicht die Voraussetzungen erfüllt, um weiterhin das Organ zu leiten, das die Schiedsrichter in Portugal beaufsichtigt.




