Revolut erhielt am Donnerstag, den 3. Oktober, die bedingte Genehmigung des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) zur Erlangung einer nationalen Banklizenz in den Vereinigten Staaten. Diese Genehmigung stellt einen bedeutenden Meilenstein bei der Expansion des Unternehmens in den nordamerikanischen Markt dar und ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seiner Ambition, die erste wirklich globale Bank zu werden.
Das Unternehmen, das weltweit mehr als 80 Millionen Kunden betreut, arbeitet derzeit an den verbleibenden Anträgen und Genehmigungen bei der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), der Federal Reserve (Fed) sowie an der endgültigen OCC-Autorisierung. Der Launch der Bank ist für 2027 geplant. Der Gründer und CEO von Revolut, Nik Storonsky, betrachtete diese Genehmigung als Bestätigung der Vision des Unternehmens und ermögliche ein schnelleres Vorankommen bei der Innovation, während Cetin Duransoy, CEO von Revolut in den USA, den offenen und transparenten Dialog hervorhob, den man während des gesamten Prozesses mit dem Regulierer gepflegt habe.
Sobald alle Genehmigungen vorliegen, kann Revolut den amerikanischen Kunden direkt eine breite Palette von Bankprodukten anbieten, darunter Kredite, Kreditkarten, von der FDIC geschützte Einlagen sowie Zugang zu Stablecoins und Kryptowährungen.
Diese nordamerikanische Expansion ist Teil einer breiteren Strategie auf dem amerikanischen Kontinent, wo das Unternehmen kürzlich seine Bank in Mexiko gestartet hat und regulatorische Fortschritte in Brasilien, Kolumbien, Peru und Argentinien erzielt. Revolut hat auch Zahlungslizenzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten und hat laufende Banklizenzanträge in Australien, Südafrika und Frankreich, wobei das Ziel besteht, bis Mitte 2027 100 Millionen Kunden zu erreichen. Das 2015 im Vereinigten Königreich gegründete Unternehmen verarbeitet derzeit mehr als eine Milliarde Transaktionen pro Monat.




