Der Vorsitzende von Chega, André Ventura, äußerte die Hoffnung, dass der Präsident der Assembleia da República, José Pedro Aguiar-Branco, sich nicht in einen „Transparenzblockierer" verwandeln möchte. Venturas Position ergibt sich als Reaktion auf die Warnung von Aguiar-Branco, dass er den parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu Luís Neves ablehnen wird, falls die Partei nicht die Gründe und Gegenstände ändert, die für die Einrichtung des Ausschusses angeführt wurden.
Ventura äußerte öffentlich seinen Widerspruch zur Position des Präsidenten der Assembleia da República. Der Vorsitzende von Chega vertritt die Ansicht, dass die Einrichtung dieses Untersuchungsausschusses eine Frage der Transparenz ist und nicht blockiert werden sollte.
Die Partei Chega ist für die Einreichung des Vorschlags zur Schaffung dieses parlamentarischen Untersuchungsausschusses verantwortlich. Allerdings warnte Aguiar-Branco, dass die Initiative abgelehnt wird, wenn nicht die Gründe und Gegenstände geändert werden, die ursprünglich von der Partei angeführt wurden.
Der Meinungsaustausch zwischen den beiden politischen Führern findet in einem Kontext der Spannung über den Zugang zu Informationen und die parlamentarische Kontrolle statt. Ventura besteht darauf, dass die Transparenz vorherrschen muss, während Aguiar-Branco seine Drohung aufrechterhält, den Vorschlag abzulehnen, falls nicht die Änderungen vorgenommen werden, die er für notwendig hält.




