Die Universität Minho empfängt vom 6. bis 8. September das VI. Treffen des Ibero-Amerikanischen Netzwerks der Universitäts-Ombudsstellen (RIdDU), in einer Ausgabe, die erstmals außerhalb Lateinamerikas stattfindet. Das Ereignis markiert einen historischen Moment für die portugiesische Institution und für das Netzwerk, das bisher seine Treffen ausschließlich in lateinamerikanischen Ländern abgehalten hat.
Das Treffen vereint rund 70 Vertreter und Experten aus sieben ibero-amerikanischen Ländern, darunter Argentinien, Brasilien, Chile, Spanien, Mexiko, Peru und Portugal. Diese bedeutende Anzahl von Teilnehmern demonstriert das Interesse und die Bedeutung, die die ibero-amerikanische akademische Gemeinschaft dem Thema der Universitäts-Ombudsstellen beimisst.
Die Universitäts-Ombudsstellen sind Einrichtungen, die für die Verteidigung der Rechte der Mitglieder der akademischen Gemeinschaft verantwortlich sind und als Vermittlungsorgane zwischen Studierenden, Lehrenden und Hochschuleinrichtungen fungieren. Der Austausch von Erfahrungen zwischen den teilnehmenden Ländern ermöglicht es, bewährte Praktiken zu identifizieren und diese Schutzmechanismen zu stärken.
Die Wahl der Universität Minho als Gastgeberin für diese Veranstaltung außerhalb Lateinamerikas spiegelt die internationale Anerkennung der portugiesischen Institution im Bereich der Verteidigung universitärer Rechte und ihr Engagement für die ibero-amerikanische Zusammenarbeit im Bildungssektor wider.




