Die verheerenden Überschwemmungen, die Nepal am 26. August heimsuchten, haben mindestens 1.259 Tote gefordert, laut der neuesten Bilanz der für Notfallsituationen zuständigen Behörde. Die Zahl der Todesopfer könnte in den kommenden Stunden noch erheblich steigen.
Die Zahl der vermissten Personen ist in den letzten 24 Stunden auf 5.083 gestiegen, was einen beträchtlichen Anstieg im Vergleich zu früheren Daten darstellt. Die Behörden befürchten, dass viele der Vermissten von den Wassermassen mitgerissen wurden oder unter Schutt begraben liegen.
Die Rettungsmaßnahmen werden in verschiedenen Regionen des Landes fortgesetzt, wobei Notfallteams und Militäreinheiten mobilisiert werden, um Überlebende in den Trümmern und überschwemmten Gebieten zu suchen. Die lokalen Behörden haben Schwierigkeiten, isolierte Gemeinden zu erreichen, da die Infrastruktur beschädigt wurde.
Nepal steht vor einer der schlimmsten Naturkatastrophen der letzten Jahre, mit vollständig zerstörten Dörfern und Tausenden von obdachlos gewordenen Menschen. Die humanitäre Lage bleibt kritisch, während die Notfallteams daran arbeiten, die grundlegenden Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung zu decken.



