Der Rückgang der brasilianischen Exporte von Rind- und Schweinefleisch nach China kommt dem brasilianischen Verbraucher mit niedrigeren Preisen in den Supermärkten zugute. Daten des Supermarktpreisindex (IPS), erstellt von der APAS in Zusammenarbeit mit der FIPE, zeigen, dass zwischen Januar und Juli das Rinderbugfleisch den stärksten Rückgang unter den Rindfleischschnitten verzeichnete, mit 3,90%, gefolgt von der Rinderhüfte mit 2,77%. Andere Schnitte wie Oberschale, Entrecôte, Hüftsteak und Filet gingen ebenfalls zwischen 1,30% und 2,45% zurück. Im Schweinefleischsegment betrug der kumulierte Rückgang im Jahr 8,11%, wobei Schweinekeule mit Knochen um 13,52% und Schweinekarree mit Knochen um 10,16% einbrachen. Der Chefökonom der APAS, Felipe Queiroz, erklärte, dass die Reduktion eine wichtige Entlastung für den Geldbeutel des Verbrauchers darstellt, besonders bei Schnitten für den täglichen Gebrauch.
extra03.09.26, 22:58