Der Anstieg des Weizenpreises auf den internationalen Märkten und die starke Abhängigkeit Portugals von Getreideimporten dürften den Brotpreis ab Oktober erneut unter Druck setzen. Diese Situation ergibt sich vor dem Hintergrund steigender Produktionskosten und der Anfälligkeit der portugiesischen Lebensmittelkette gegenüber Schwankungen des globalen Marktes.
In Trás-os-Montes fordern Landwirte und Forscher seit mehreren Jahren die Stärkung der inländischen Getreideproduktion als Mittel zur Verringerung der externen Abhängigkeit. Diese Region wurde als potenziell geeignet für die Entwicklung von an die Region angepassten Getreidekulturen identifiziert.
Parallel dazu zielen Projekte aus Bragança darauf ab, traditionelle Weizensorten und andere Getreidearten wiederzubeleben und aufzuwerten. Diese Initiativen zielen darauf ab, die inländische Produktion zu diversifizieren und zu einer größeren Ernährungssouveränität des Landes beizutragen.
Das Zusammenwirken dieser Faktoren – Preisanstieg auf dem internationalen Markt, Importabhängigkeit und Bemühungen um Verlagerung der Produktion – verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Portugal im Getreidesektor steht, sowie die potenziellen Auswirkungen auf die Verbraucherpreise.




