Der Betriebsrat von Seat hielt das mögliche Verschwinden der Marke für inakzeptabel, nach der mutmaßlichen Weitergabe von Informationen aus einem Bericht, den der Aufsichtsrat der Volkswagen-Gruppe am nächsten Tag debattieren sollte. Der Bericht kündigt das mögliche Ende der Marke Seat als Teil der Sanierungsmaßnahmen des deutschen Konsortiums an.
Die Veröffentlichung dieser Informationen löste sofortige Kritik seitens der Gewerkschaftsvertreter des spanischen Unternehmens aus. Das deutsche Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche war das Medium, das die Nachricht verbreitete, die das gesamte Werk in Martorell in Alarm versetzte.
Matías Carnero, Präsident des Betriebsrats von Seat und Vertreter der UGT, gab gegenüber der Nachrichtenagentur Efe Erklärungen ab, in denen er seine Position zu den veröffentlichten Informationen darlegte. Carnero hielt den Inhalt der vom deutschen Magazin verbreiteten Informationen für „inakzeptabel".
Die Seat, deren Hauptwerk sich in Martorell bei Barcelona befindet, sieht sich nun mit einer möglichen tiefgreifenden Umstrukturierung innerhalb der Volkswagen-Gruppe konfrontiert, mit der realistischen Möglichkeit, dass die spanische Marke als Teil der vom deutschen Konsortium geplanten Sanierungsmaßnahmen verschwinden könnte.




