SRAM investiert 57 Millionen Euro in den Bau einer dritten Industrieanlage in Coimbra, die Mitte 2028 in Betrieb gehen soll. Die Investition wird über 530 Arbeitsplätze schaffen und die Produktionskapazität des Unternehmens verdreifachen, das derzeit 324 Mitarbeiter in den beiden bestehenden Einheiten in der Stadt beschäftigt.
Die Generaldirektorin von SRAM Portugal, Isabel Gomes, erklärte, dass das Ziel darin besteht, viel mehr Fahrradkomponenten zu produzieren, um eine vollständige Fahrradausstattung aus Portugal heraus zu ermöglichen. So kann ein europäischer Hersteller alle erforderlichen Produkte bei SRAM Portugal kaufen und damit die Produktpalette, die derzeit in Coimbra für den europäischen Markt hergestellt wird, erheblich erweitern.
Der Staatssekretär für Wirtschaft, João Rui Ferreira, war bei der Grundsteinlegung anwesend und teilte mit, dass die Investition eine öffentliche Förderung von etwa 16 bis 17 Millionen Euro erhält, was etwa 30 Prozent der Gesamtinvestition im Rahmen des Vertragsinvestitionsregimes entspricht. Der Regierungsvertreter betonte, dass das Projekt die Art von Investition darstellt, die Portugal anziehen möchte, basierend auf Innovation, Technologie und höherer Wertschöpfung.
Die Bürgermeisterin von Coimbra, Ana Abrunhosa, erklärte, dass die teilweise Aussetzung des Flächennutzungsplans den Prozess beschleunigt und die Kosten für die Investition reduziert habe. Die Kommunalpolitikerin hob hervor, dass die Schnelligkeit der Genehmigungsverfahren und die Abstimmung mit den verschiedenen beteiligten Stellen Coimbra einen Vorteil gegenüber anderen möglichen Standorten für diese Investition verschafft haben.




