Geplante Operationen zu Zusatzzeiten werden in mehreren Krankenhäusern in Portugal abgesagt. Seit Juli haben verschiedene Gesundheitseinrichtungen die Zusatzarbeit der Ärzte reduziert oder eingestellt.
Der Grund liegt in Kürzungen bei den Zahlungen, die Ärzte für Überstunden im Operationssaal erhalten. Ärzte einiger Fachrichtungen erhalten nun niedrigere Beträge als zuvor für diese Dienste.
Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Gesundheitsdienstes bestätigt die Änderungen bei den Zahlungen, versichert jedoch, dass die Patienten durch die Situation nicht benachteiligt werden.
Der Konflikt entsteht vor dem Hintergrund finanzieller Schwierigkeiten im Gesundheitssektor in Portugal, wo das Management der Personalressourcen und der Kosten für medizinisches Personal weiterhin eine Herausforderung für die Gesundheitsbehörden darstellt.




